ERSTE HILFE & URSACHEN · MANNHEIM
Website-Probleme: Ursachen und erste Hilfe
Was können Sie selbst prüfen, was steckt wahrscheinlich dahinter – und ab wann gehört das Problem in Fachhände? Unser Leitfaden führt Sie in drei Stufen durch die häufigsten Störungen bei Joomla- und WordPress-Websites.
Kurz erklärt: Erste Hilfe bei Website-Problemen
Erste Hilfe bei Website-Problemen bedeutet: Symptom festhalten, einfache Ursachen ausschließen und nichts verschlimmern, bevor eine Fachkraft übernimmt. Wer so vorgeht, spart bei der späteren Reparatur Zeit und Geld.
- Stufe 1: selbst prüfen – Rechnungen, Mails vom Hoster, letzte Änderungen, Fehlermeldung; dazu eingrenzen: alle Geräte, alle Seiten, alle Besucher?
- Stufe 2: Anfrage über das Formular – mit beantworteten Pflichtfragen oder bekannter Ursache, sobald Eingriffe am Server, an der Datenbank oder am Code nötig sind.
- Stufe 3: Festpreis und Lösung – wir nennen den Betrag vor Arbeitsbeginn und beheben das Problem.
- Nichts löschen, keine Plugins auf Verdacht installieren, keine Passwörter per E-Mail verschicken.
- Mögliche Ursachen sind Hinweise, keine Ferndiagnose – Gewissheit bringt erst der Blick ins System.
Ihr Ansprechpartner in Mannheim: Klaus Imhof, MANNHEIMS-WEB, Hans-Sachs-Ring 215 in Neckarau. Wir betreuen Websites in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg, Schwetzingen, Weinheim und der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar; per Fernwartung helfen wir auch darüber hinaus.
„No backup, no mercy.“
ZUERST
Die ersten fünf Minuten: Ruhe bewahren, Spuren sichern
Die meisten Schäden entstehen nicht durch den Fehler selbst, sondern durch hektische Rettungsversuche danach. Bevor Sie irgendetwas anfassen, gilt diese kleine Checkliste.
Fehlermeldung festhalten
Machen Sie einen Screenshot oder schreiben Sie den genauen Wortlaut ab – inklusive Uhrzeit, Adresse der betroffenen Seite und verwendetem Gerät. „Geht nicht“ hilft niemandem, „Fehler 500 auf der Kontaktseite seit 9:40 Uhr“ dagegen sehr.
Nichts löschen
Entfernen Sie keine Dateien, Erweiterungen oder Datenbanktabellen, auch wenn sie verdächtig aussehen. Gelöschte Spuren erschweren die Ursachensuche, und manches lässt sich danach nur noch aus einem Backup zurückholen.
Keine Plugins auf Verdacht
Ein schnell installiertes „Security-Plugin“ oder „Reparatur-Tool“ aus einem Forum macht die Lage oft schlimmer. Jede zusätzliche Erweiterung verändert das System, das wir später untersuchen müssen.
Passwörter nicht per Mail
Zugangsdaten gehören nicht in E-Mails, Messenger-Gruppen oder Kontaktformulare. Die klären wir nach Auftrag auf sicherem Weg, und nach dem Einsatz sollten Sie sie ohnehin ändern.
Letzte Änderungen notieren
Wer hat zuletzt etwas an der Website, am Hosting oder an der Domain gemacht? Ein Update, ein neuer Mitarbeiter mit Zugang, ein Wechsel beim Internetanbieter – solche Details verkürzen die Suche erheblich.
Backup-Stand klären
Wissen Sie, ob und wann zuletzt gesichert wurde? Falls Ihr Hoster Sicherungen anbietet, schauen Sie nur nach, welche vorhanden sind – zurückspielen sollten Sie erst nach Rücksprache.
Die sechs Prüffragen, die wir fast immer stellen
- Haben Sie oder Ihre Agentur kürzlich Updates eingespielt – am CMS, an Erweiterungen oder am Template?
- Hat der Hoster per E-Mail angekündigt, die PHP-Version umzustellen?
- Sind Domain und Hosting bezahlt? Liegt eine Mahnung oder eine abgelaufene Kreditkarte vor?
- Gibt es ein aktuelles Backup, und wer hat Zugriff darauf?
- Läuft das SSL-Zertifikat noch? Der Browser zeigt das Ablaufdatum beim Klick auf das Schloss-Symbol.
- Wurde etwas an DNS-Einträgen oder E-Mail-Einstellungen geändert, etwa beim Umzug eines Postfachs?
REIHENFOLGE
Wer zuerst dran ist: unsere Vorrang-Regel
Wir sind ein kleines Team und nehmen nur an, was wir sauber erledigen können. Damit Zusagen auch halten, arbeiten wir nach einer festen Reihenfolge.
Kunden mit Notfall-Schutzbrief oder Pflegevertrag kommen zuerst an die Reihe. Danach folgen Kunden, deren Website bei uns gehostet ist. Neue Kunden bekommen Hilfe, sobald freie Kapazität da ist – mit einem festen Termin, den wir nach Ihrer Anfrage gemeinsam festlegen. Wie wir gerade besetzt sind, zeigt die Ampel oben auf der Seite: grün gut besetzt, gelb wenig Kapazität, rot nicht besetzt. Eine bestimmte Reaktionszeit sagen wir nicht zu; wenn Sie „noch heute“ wünschen, nehmen wir das als Wunsch auf und sagen Ihnen ehrlich, ob es passt.
So läuft es ab: Stufe 1 prüfen Sie selbst, Stufe 2 ist Ihre Anfrage über das Formular, das Sie Schritt für Schritt durch die Pflichtfragen führt, und in Stufe 3 nennen wir den Festpreis und lösen das Problem. Kunden mit Notfall-Schutzbrief oder Pflegevertrag erreichen uns zusätzlich telefonisch. Am Wochenende sind wir nicht besetzt, Einsätze gibt es nur nach Vereinbarung und mit Zuschlag. Wer seine Symptome erst einmal sortieren möchte, kann die Ursache mit Botti, unserem Hilfe-Assistenten, eingrenzen – er fragt die wichtigsten Punkte ab und schlägt die passende Leistung vor.
SYMPTOM 1
Weiße Seite oder „Fehler 500“
Die Website zeigt nur eine leere Fläche, „Internal Server Error“ oder eine knappe Meldung zur Datenbankverbindung. Häufig betrifft das die ganze Website, manchmal nur den Admin-Bereich.
Mögliche Ursachen
- Eine Erweiterung oder ein Template passt nach einem Update nicht mehr zum System.
- Der Hoster hat die PHP-Version angehoben, ältere Komponenten laufen damit nicht.
- Die Datenbank ist nicht erreichbar oder eine Tabelle ist beschädigt.
- Speicherplatz oder Speicherlimit des Hosting-Pakets ist erschöpft.
- Eine Konfigurationsdatei wurde versehentlich verändert.
Stufe 1: selbst prüfen
Seite in einem anderen Browser und auf dem Smartphone über mobile Daten öffnen. Postfach nach Mails des Hosters zu PHP, Speicher oder Wartungsarbeiten durchsuchen. Notieren, ob kurz vorher ein Update lief.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Ist nur die Startseite betroffen oder auch Unterseiten und der Login-Bereich? Zeigt die Statusseite des Hosters eine Störung? Diese Antworten trennen Serverprobleme von Fehlern im CMS.
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Fehlerprotokolle auslesen, den Debug-Modus aktivieren oder Erweiterungen per Dateizugriff abschalten – das gehört in erfahrene Hände, am besten zuerst auf einer Kopie. Hier übernimmt unser Website-Notdienst.
Vorsorge: Updates zuerst auf einer Testkopie, regelmäßige Sicherungen und ein Blick von außen per Website-TÜV verhindern viele dieser Ausfälle.
SYMPTOM 2
Website nicht erreichbar
Der Browser meldet „Server nicht gefunden“, „Diese Website ist nicht erreichbar“, eine Parkseite des Providers oder eine Warnung zur unsicheren Verbindung.
Mögliche Ursachen
- Die Domain ist ausgelaufen, weil eine Verlängerung nicht bezahlt wurde.
- Die Hosting-Rechnung ist offen und der Anbieter hat das Paket gesperrt.
- DNS-Einträge wurden geändert, etwa beim Wechsel des Mail-Anbieters.
- Das SSL-Zertifikat ist abgelaufen und der Browser blockiert die Seite.
- Beim Hoster liegt eine Störung oder Wartung vor.
Stufe 1: selbst prüfen
Rechnungen und Mahnungen von Domain- und Hosting-Anbieter durchsehen, auch im Spam-Ordner. Ablaufdatum des Zertifikats über das Schloss-Symbol ansehen. Seite mit und ohne „www“ aufrufen.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Funktionieren die E-Mails unter derselben Domain noch? Wenn nicht, spricht viel für Domain oder DNS. Laufen die Mails, liegt das Problem eher beim Webspace oder Zertifikat.
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
DNS-Zonen bearbeiten, Zertifikate neu ausstellen oder eine gesperrte Domain beim Registrar reaktivieren ist Facharbeit. Fehler an dieser Stelle legen schnell auch die Mails lahm. Melden Sie sich beim Website-Notdienst.
Vorsorge: Beim Hosting bei MANNHEIMS-WEB haben wir Domain, Zertifikat und Laufzeiten im Blick – Sie bekommen keine überraschende Parkseite.
SYMPTOM 3
Warnung von Google oder vom Browser
Rote Warnseite „Diese Website enthält Malware“, Hinweis „Diese Website wurde möglicherweise gehackt“ in den Suchergebnissen, fremde Links oder Weiterleitungen auf dubiose Angebote.
Mögliche Ursachen
- Eine veraltete Erweiterung mit bekannter Sicherheitslücke wurde ausgenutzt.
- Zugangsdaten wurden erraten oder sind über ein fremdes Datenleck bekannt geworden.
- Schadcode steckt in Dateien oder in der Datenbank und lädt Inhalte nach.
- Ein anderer Account auf demselben Webspace wurde infiziert und steckt die Website an.
Stufe 1: selbst prüfen
Warnung per Screenshot sichern, betroffene Adressen notieren. Die Seite möglichst nicht weiter mit dem Büro-PC aufrufen. Prüfen, ob Sie Zugang zur Google Search Console haben.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Erscheint die Warnung bei allen Besuchern oder nur in einem Browser? Leitet die Seite nur von Google aus weiter oder auch bei direktem Aufruf? Wer hatte zuletzt Zugang zum Backend?
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Schadcode vollständig zu finden, Lücken zu schließen und die Überprüfung bei Google zu beantragen, ist kein Fall für Hausmittel. Ein bloßes Zurückspielen eines Backups lässt die Lücke oft offen. Zuständig ist unsere Malware-Bereinigung.
Vorsorge: Regelmäßige Updates im Pflegevertrag und die Sicherheitsmaßnahmen unseres Hostings senken das Risiko deutlich.
SYMPTOM 4
Mails landen im Spam oder kommen zurück
Kunden finden Ihre Angebote im Spam-Ordner, Antworten bleiben aus oder Sie erhalten Rückläufer mit Hinweisen wie „rejected“, „blocked“ oder „policy“.
Mögliche Ursachen
- SPF, DKIM oder DMARC fehlen oder passen nicht zum tatsächlichen Versandweg.
- Die Server-Adresse oder Domain steht auf einer Blacklist.
- Ein Postfach oder Kontaktformular wurde für Spam-Versand missbraucht.
- Nach einem Anbieterwechsel zeigen DNS-Einträge noch auf den alten Dienst.
Stufe 1: selbst prüfen
Eine Rückläufer-Mail vollständig aufheben – der technische Teil darin ist Gold wert. Im Postausgang nach Mails suchen, die Sie nicht geschrieben haben. Passwort des betroffenen Postfachs ändern.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Betrifft es alle Empfänger oder nur bestimmte Anbieter? Kommen Mails aus dem Website-Formular an, Mails aus Outlook aber nicht – oder umgekehrt? Wurde kürzlich ein neuer Dienst für Newsletter oder Rechnungen eingerichtet?
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
DNS-Einträge für die Zustellung sauber aufzusetzen und Austragungen bei Blacklists zu beantragen, erfordert Erfahrung. Falsche Einträge verschlechtern die Zustellung. Dafür gibt es unsere Leistung E-Mail-Zustellung & Blacklist.
Vorsorge: Ein dokumentierter DNS-Stand und der Website-TÜV zeigen Lücken bei SPF, DKIM und DMARC, bevor Kunden es merken.
SYMPTOM 5
Website sehr langsam
Seiten bauen sich zäh auf, Bilder erscheinen erst nach Sekunden, der Admin-Bereich reagiert träge – mobil oft noch deutlicher als am Schreibtisch.
Mögliche Ursachen
- Unkomprimierte Fotos direkt aus Kamera oder Smartphone.
- Zu viele Erweiterungen, Schriften und externe Skripte.
- Kein oder falsch eingestellter Cache.
- Ein überlastetes oder sehr knapp bemessenes Hosting-Paket.
- Eine aufgeblähte Datenbank mit alten Revisionen und Protokollen.
Stufe 1: selbst prüfen
Langsam auf allen Geräten und in jedem Netz, oder nur im eigenen WLAN? Zu welcher Tageszeit? Gab es neue Bildergalerien, Videos oder Plugins?
Stufe 1: weiter eingrenzen
Einen öffentlichen Messdienst wie PageSpeed Insights nutzen und die Hinweise als Screenshot sichern. Prüfen, ob einzelne Unterseiten besonders langsam sind.
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Caching, Bildoptimierung, Aufräumen der Datenbank und Server-Einstellungen gehören zusammen betrachtet. Das ist kein akuter Notfall, sondern ein Auftrag mit Starttermin nach Absprache: die Speed-Kur.
Vorsorge: Ein passendes Hosting-Paket und laufende Pflege halten die Ladezeiten stabil – Details unter Backups & Hosting.
SYMPTOM 6
Nach einem Update ist etwas kaputt
Das Layout ist verschoben, ein Menü fehlt, der Shop rechnet falsch oder eine Funktion zeigt eine Fehlermeldung – direkt nach einem Update des CMS, einer Erweiterung oder des Servers.
Mögliche Ursachen
- Eine Erweiterung ist mit der neuen CMS-Version nicht kompatibel.
- Das Template überschreibt Dateien, die sich geändert haben.
- Die PHP-Version des Servers passt nicht mehr zu älteren Komponenten.
- Ein Update wurde nur teilweise eingespielt und ist abgebrochen.
Stufe 1: selbst prüfen
Notieren, was genau aktualisiert wurde, mit Versionsnummer, falls sichtbar. Keine weiteren Updates hinterherschieben in der Hoffnung, dass es sich von selbst richtet.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Ist nur ein Bereich betroffen, etwa das Formular oder die Galerie? Lässt sich der Fehler einer bestimmten Erweiterung zuordnen? Gibt es eine Sicherung von vor dem Update?
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Ist die Seite komplett down, hilft der Website-Notdienst. Steht ein größerer Versionssprung an, etwa Joomla 3 auf 6 oder ein PHP-Wechsel, planen wir das sauber über eine Testumgebung im PHP- und CMS-Upgrade.
Vorsorge: Im Pflegevertrag spielen wir Updates kontrolliert ein und sichern vorher. Die Tarife finden Sie unter Pflegevertrag bei MANNHEIMS-WEB.
SYMPTOM 7
Login geht nicht, Admin gesperrt
Das Passwort wird abgelehnt, der Zugang ist nach zu vielen Versuchen blockiert, oder der Admin-Bereich lädt gar nicht erst.
Mögliche Ursachen
- Ein Sicherheits-Plugin oder die Server-Firewall hat Ihre IP-Adresse gesperrt.
- Das Passwort wurde geändert – von einem Kollegen, der Agentur oder von Unbefugten.
- Zwei-Faktor-Anmeldung ist aktiv, das Gerät mit der App ist aber nicht greifbar.
- Ein fehlerhaftes Update betrifft nur den Backend-Bereich.
Stufe 1: selbst prüfen
Die „Passwort vergessen“-Funktion nutzen und das Postfach prüfen. Klären, wer im Betrieb noch Zugang hat. Bei Sperre nach Fehlversuchen eine Weile warten statt weiter zu probieren.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Funktioniert der Login aus einem anderen Netz, etwa über das Smartphone ohne WLAN? Tauchen im Backend unbekannte Benutzerkonten auf, sobald Sie wieder drin sind?
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Passwörter direkt in der Datenbank zurücksetzen oder Sperrlisten auf dem Server bearbeiten sollten Fachleute erledigen. Gibt es Anzeichen für fremde Konten, geht es Richtung Malware-Bereinigung, sonst zum Website-Notdienst.
Vorsorge: Persönliche Konten statt geteilter Logins und eine aktuelle Liste aller Zugänge – beides prüfen wir beim Website-TÜV mit.
SYMPTOM 8
Kontaktformular sendet nicht
Besucher füllen das Formular aus, aber bei Ihnen kommt nichts an – oder das Formular zeigt nach dem Absenden eine Fehlermeldung.
Mögliche Ursachen
- Der Mailversand des Servers wird vom Empfänger als Spam eingestuft.
- Die Absenderadresse im Formular passt nicht zu SPF und DMARC der Domain.
- Ein Spamschutz wie ein Captcha ist nach einem Update falsch eingerichtet.
- Die Empfängeradresse im Formular ist veraltet.
Stufe 1: selbst prüfen
Selbst eine Testnachricht schicken und Spam-Ordner sowie Filterregeln prüfen. Kontrollieren, ob die Empfängeradresse noch existiert, etwa nach einem Personalwechsel in der Praxis oder Kanzlei.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Zeigt das Formular eine Bestätigung oder eine Fehlermeldung? Kommen andere Mails der Website an, etwa Bestellbestätigungen? Seit wann fehlen Anfragen?
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Liegt es an der Zustellung, hilft E-Mail-Zustellung & Blacklist. Ist das Formular selbst defekt, kümmert sich der Website-Notdienst darum.
Vorsorge: Ein monatlicher Testlauf des Formulars gehört bei uns zur Pflege – verlorene Anfragen fallen sonst oft erst Wochen später auf.
SYMPTOM 9
Spam-Bewertungen und Spam über die Website
Plötzlich mehrere Ein-Stern-Bewertungen ohne Kundenkontakt, beleidigende Texte im Google-Profil, oder Gästebuch und Kommentare laufen mit Werbemüll voll.
Mögliche Ursachen
- Gekaufte oder automatisch erzeugte Bewertungen, etwa von Bots.
- Bewertungen von Personen ohne tatsächlichen Besuch oder mit Interessenkonflikt.
- Offene Kommentarfunktionen ohne wirksamen Spamschutz.
- Formulare, die von Bots für Massenanfragen genutzt werden.
Stufe 1: selbst prüfen
Auffällige Bewertungen mit Datum und Text per Screenshot sichern. Nicht im Affekt öffentlich antworten. Kommentarfunktionen, die Sie nicht brauchen, vorübergehend schließen lassen.
Stufe 1: weiter eingrenzen
Gibt es zu den Bewertern einen Auftrag, einen Termin, eine Rechnung? Häufen sie sich an bestimmten Tagen? Kommt der Formular-Spam immer im gleichen Muster?
Stufe 2 und 3: Anfrage, Festpreis, Lösung
Wir prüfen Bewertungen auf Verstöße gegen die Google-Richtlinien und melden sie begründet – die Entscheidung trifft allein Google. Das läuft über das Google-Bewertungsmanagement. Für rechtliche Schritte ist eine Anwaltskanzlei die richtige Adresse.
Vorsorge: Spamschutz im Formular und regelmäßig geprüfte Kommentar-Einstellungen sind Teil der laufenden Pflege.
CMS-HINWEISE
Joomla und WordPress: was sicher ist und was nicht
Beide Systeme haben eingebaute Werkzeuge für den Ernstfall. Einige davon sind harmlos, andere können am Live-System Schaden anrichten.
Unbedenklich für Laien
Den Wartungs- oder Offline-Modus einschalten, wenn die Seite fehlerhaft aussieht und Besucher das nicht sehen sollen. Bei Joomla geht das in der globalen Konfiguration, bei WordPress meist über ein bereits installiertes Wartungsmodus-Plugin. Außerdem: Versionsnummern ablesen, Benutzerliste ansehen, Backups beim Hoster auflisten.
Nur durch Fachleute
Debug-Modus und Fehlerberichte aktivieren – sie können Pfade und interne Daten öffentlich anzeigen. Ebenso Dateien per FTP umbenennen, Datenbanktabellen bearbeiten, Konfigurationsdateien ändern oder Backups zurückspielen. Wer das ohne Erfahrung am Live-System macht, riskiert Datenverlust.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Handwerksbetrieb in Weinheim stellt nach einem WordPress-Update ein Problem fest und spielt kurzerhand das Backup vom Vormonat ein. Die Seite läuft wieder – aber alle Anfragen und Änderungen der letzten Wochen sind weg, und die eigentliche Ursache besteht weiter. Besser wäre gewesen: Wartungsmodus an, Screenshot, Anfrage über das Formular.
VORSORGE
Damit es nicht wieder passiert
Die beste erste Hilfe ist die, die Sie nie brauchen. Diese Bausteine verhindern viele der oben beschriebenen Probleme oder machen sie deutlich kleiner.
Fallaufnahme: Problem Schritt für Schritt schildern
Sie haben Stufe 1 erledigt und kommen nicht weiter? Dann nehmen wir Ihren Fall hier vollständig auf. Das Formular fragt in fünf Schritten alles ab, was wir für eine belastbare Einschätzung brauchen – so entfällt das Nachfragen, und wir können Ihnen vor Beginn einen Festpreis nennen.
Was ist los?
Symptome, betroffener Bereich, dauerhaft oder zeitweise, seit wann – und ob Sie die Ursache schon kennen.
Ursache oder Prüffragen
Bekannte Ursache genügt. Sonst: letzte Änderungen und Updates, Meldungen des Hosters, Domain und Hosting, Fehlermeldung im Wortlaut, was Sie schon versucht haben.
Technik & Zugänge
Adresse, System und Version, Hoster, wer Zugang hat, Stand der Backups – und ob die Zugangsdaten vorliegen.
Auswirkung & Kundenstatus
Was der Ausfall für Ihren Betrieb bedeutet, wie dringend es ist und ob Sie Schutzbrief, Pflegevertrag oder Hosting bei uns haben.
Kontakt & Absenden
Ihre Kontaktdaten, ein technischer Ansprechpartner, falls nötig, und die kurze Sicherheitsfrage gegen Spam.
Passwörter und Zugangsdaten bitte nie ins Formular – die klären wir nach Auftrag auf sicherem Weg. Ein Screenshot der Fehlermeldung hilft: Sie können ihn nach unserer Antwort per E-Mail schicken.
Häufige Fragen zu Website-Problemen und erster Hilfe
Was sollte ich als Erstes tun, wenn meine Website nicht mehr funktioniert?
Fehlermeldung sichern, nichts löschen und die letzten Änderungen notieren. Danach die Prüffragen auf dieser Seite durchgehen: Updates, PHP-Umstellung, Rechnungen, Backup, Zertifikat, DNS.
Wie finde ich heraus, ob meine Domain oder mein Hosting gesperrt wurde?
Am schnellsten über Rechnungen und Mahnungen des Anbieters. Zeigt der Browser eine Parkseite oder funktionieren auch die Mails unter der Domain nicht mehr, ist eine Sperre oder ein Ablauf wahrscheinlich.
Warum zeigt meine Website nach einem Update nur eine weiße Seite?
Meist ist eine Erweiterung oder das Template nicht mit der neuen Version kompatibel, oder die PHP-Version passt nicht mehr. Welche Komponente es ist, zeigt erst das Fehlerprotokoll – das sollte eine Fachkraft auswerten.
Darf ich den Debug-Modus selbst einschalten?
Besser nicht am Live-System. Der Debug-Modus kann Dateipfade und interne Informationen öffentlich anzeigen. Den Wartungsmodus dagegen können Sie gefahrlos selbst aktivieren.
Soll ich einfach ein altes Backup zurückspielen?
Nur nach Rücksprache. Ein Backup überschreibt neuere Inhalte, und bei einem Hack bleibt die Sicherheitslücke bestehen. Oft ist eine gezielte Reparatur der bessere Weg.
Woran erkenne ich, dass meine Website gehackt wurde?
Typisch sind Warnungen von Google oder vom Browser, fremde Links, unerwartete Weiterleitungen, unbekannte Benutzerkonten oder Spam aus Ihrem Postfach. Gewissheit bringt eine Untersuchung der Dateien und der Datenbank.
Wie schnell können Sie bei einem Notfall helfen?
Das hängt von der Reihenfolge ab: Kunden mit Notfall-Schutzbrief oder Pflegevertrag haben Vorrang, Hosting-Kunden werden bevorzugt, neue Kunden erhalten einen festen Termin nach freier Kapazität. Eine Reaktionszeit sagen wir nicht zu; wie wir gerade besetzt sind, zeigt die Ampel oben auf der Seite.
Helfen Sie bei Website-Problemen in Mannheim auch vor Ort?
Ja, nach Terminabsprache in Mannheim und Umgebung, etwa in Ludwigshafen, Heidelberg oder Schwetzingen. Die meisten Reparaturen erledigen wir aber per Fernzugriff von Neckarau aus – das spart Anfahrt und Zeit.
Was kostet die Hilfe, wenn ich nicht weiterkomme?
Nach einer kurzen Prüfung nennen wir einen Festpreis, bevor wir anfangen. Der Website-Notdienst beginnt bei 690 € netto, die Malware-Bereinigung bei 790 € netto, die E-Mail-Zustellung kostet 390 € netto. Die erste Einschätzung nach Ihrer Anfrage ist kostenfrei.
Warum landen meine E-Mails plötzlich im Spam?
Häufig fehlen SPF, DKIM oder DMARC, oder sie passen nach einem Anbieterwechsel nicht mehr. Auch ein Eintrag auf einer Blacklist oder ein missbrauchtes Postfach kommen in Frage.
Welche Informationen brauchen Sie von mir im Formular?
Die Adresse der Website, die Fehlermeldung, die letzten Änderungen und den Backup-Stand. Zugangsdaten besprechen wir erst, wenn feststeht, dass wir den Auftrag übernehmen.
Wann lohnt sich ein Notfall-Schutzbrief?
Immer dann, wenn ein Ausfall Ihrer Website Umsatz oder Anfragen kostet – etwa bei einem Shop, einer Praxis mit Online-Terminen oder einem Hotel mit Buchungsformular. Der Schutzbrief sichert Ihnen Vorrang und ergänzt den Pflegevertrag.
Kann ich Botti, Ihren Hilfe-Assistenten, nutzen, um die Ursache einzugrenzen?
Ja. Botti, unser Hilfe-Assistent unten rechts, fragt die wichtigsten Symptome ab und schlägt die passende Leistung vor. Er ersetzt keine Untersuchung, hilft aber, die Anfrage gut vorbereitet zu stellen.
Betreuen Sie auch Websites außerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar?
Ja, per Fernwartung arbeiten wir bundesweit. Unser Sitz und einziges Büro ist in Mannheim-Neckarau.
Kurz und bündig
- Thema
- Ursachen und erste Hilfe bei Website-Problemen in drei Stufen
- Passende Leistungen
- Website-Notdienst ab 690 €, Malware-Bereinigung ab 790 €, E-Mail & Blacklist 390 €, Speed-Kur ab 590 €, PHP- und CMS-Upgrade ab 890 € (netto)
- Vorsorge
- Notfall-Schutzbrief, Pflegevertrag ab 29 € netto im Monat, Backups & Hosting, Website-TÜV 290 € netto
- Anfragen
- per Formular mit Pflichtfragen; Telefon für Kunden mit Schutzbrief oder Pflegevertrag; Wochenende nur nach Vereinbarung
- Anbieter
- MANNHEIMS-WEB, Hans-Sachs-Ring 215, 68199 Mannheim
Selbst geprüft und trotzdem festgefahren?
Stellen Sie eine Anfrage über das Formular und schildern Sie, was Sie schon herausgefunden haben. Wir sagen Ihnen, welche Leistung auf Ihr Problem zugeschnitten ist, was sie kostet und wann wir starten können.
Kunden mit Notfall-Schutzbrief oder Pflegevertrag: 0621 98189410
